Wort in der Krise | 16. April 2020

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Im Namen Jesu

von Pastoralreferent Kunibert Frank

Woran denken wir, wenn „im Namen Jesu“ etwas geschehen soll? Für den einen klingt es ein wenig nach Beschwörung und Zeremonie, für andere nach wirkungsvoller Anrufung um Heilung und Rettung.

Wie wirkmächtig der Name Jesu in der Apostelgeschichte gehandelt wurde, können wir aus unserem heutigen Lesungstext entnehmen. Da heißt es über die Heilung eines Gelähmten: „Und weil er an seinen Namen (gemeint ist der Name Jesu) geglaubt hat, hat dieser Name den Mann hier, den ihr seht und kennt, zu Kräften gebracht.“ Mehr noch: „Der Glaube, der durch ihn kommt, hat ihm vor euer aller Augen die volle Gesundheit geschenkt.“ Im Namen Jesu geschieht Heilung an Leib und Seele. Dafür tritt unser christlicher Glaube ein.

Bereits der Name Jesus ist ein verborgener Hinweis auf seinen Auftrag: Das zugrundeliegende hebräische Wort bedeutet übersetzt Heilung und Rettung durch Gott. Jesus ist die fleischgewordene Hilfe Gottes und er heißt auch so. So wurde er in der Weihnachtsbotschaft angekündigt: „Ihm sollst du den Namen Jesus geben“, so hat er sich als Auferstandener in der Osterbotschaft bewahrheitet.

Die Buchstabenkombination IHS reicht weit zurück in der Geschichte des Christusbekenntnisses. Bereits in den frühen Gemeinden wurde der Namen Jesus auf seine ersten drei Buchstaben zusammengekürzt. So wurde aus dem griechischen IHSOUS das abgekürzte IHS, bekannt auch als Jesus – Heiland – Seligmacher. Sein Name ist und bleibt untrennbar mit seiner Person und seinem Auftrag verbunden. Als Retter und Erlöser dürfen auch wir ihn anrufen und bitten.

In den Kommentaren können Sie gerne Ihre Gebetsanliegen (Fürbitten) oder Ihre Gedanken mit uns teilen. In Ihren Anliegen wird in den nichtöffentlichen Eucharistiefeier am jeweiligen Tag oder im Folgegottedienst gebetet.

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