Sonntagswort | FEST DER HEILIGEN FAMILIE | 27.12.2020

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Video-Livestream | Übersicht für die Weihnachtszeit

Ab dem 22.12.2020 bis zum 09.01.2021 gilt das Dekanat Rottweil aufgrund einer kreisweiten Inzidenz von über 300/100.000 Einwohner als HOTSPOT. Alle Präsenzgottesdienste fallen bis zum 09.01.2021 aus! Folgende Gottesdienste werden bis zum Ende der Weihnachtszeit (Fest Taufe des Herrn) online übertragen. Sobald die Einstufung als HOTSPOT aufgehoben wird, werden die Gottesdienste wieder öffentlich und nach Gottesdienstordnung gefeiert. Bitte achten Sie auf die Informationen auf dieser Website. Ab dem 10.01.2021 finden die Gottesdienste wieder als Präsenzgottesdienste statt. Es gilt die reguläre Gottesdienstordnung.

 

  • 24.12. | Heiligabend Krippenfeier um 16.00 Uhr
  • 24.12. | Heilige Nacht Christmette um 18.00 Uhr
  • 25.12. | Weihnachtshochamt um 10.30 Uhr
  • 26.12. | Stephanustag um 10.30 Uhr
  • 27.12. | Fest der Heiligen Familie um 9.00 Uhr
  • 31.12. | Jahresschlussandacht um 17.00 Uhr
  • 01.01. | Hochamt zum Fest der Gottesmutter um 18.00 Uhr
  • 03.01. | 2. Sonntag nach Weihnachten um 10.30 Uhr
  • 06.01. | Erscheinung des Herrn (Dreikönig) um 10.30 Uhr
  • 10.01. | Taufe des Herrn um 10.30 Uhr

HINWEIS ZU DEN GESÄNGEN: In den Kirchenräumen ist der Gemeindegesang (Lieder) leider bis auf weiteres untersagt, weswegen in den Gottesdiensten auch keine Liednummer mehr angesagt werden. Für die Mitfeiernden am Bildschirm veröffentlichen wird das Dokument LIEDERORDNUNG DER SE an dieser Stelle. Bitte suchen Sie sich darin die entsprechende Liederordnung für Sonn- und Feiertage heraus. Bitte beachten Sie, dass in Einzelfällen die Lieder auch durch besondere Gesänge der darbietenden Gruppen ersetzt werden können. Diese Änderungen werden nicht gesondert ausgewiesen.

LIVESTREAM | Liederordnung, gültig vom 15.08.2020 bis 07.02.2021 (806 kB)

Weihnachtsaktionen

| „Winzler Waldweihnachtskrippe“ bis zum 10. Januar 2021

Im Winzelner Wald (am „Bahnhof“) haben die Kirchengemeinderäte die dortige Hütte zur großen Winzeler Waldweihnachtskrippe umgestaltet! Es erwarten die weihnachtlichen Wanderer Tag und Nacht lebensgroße Krippenfiguren, Impulse und Überraschungen für die Kinder zum Mitnehmen. Kirchengemeinderat Tobias Keller hat mit seinem Team die spontane Idee des Gremiums, Figuren mit Motorsägen zu erstellen, in die Tat umgesetzt. Erstlingswerke, die sich sehen lassen können und die nicht nur in diesem Jahr begeistern werden!

Nachts können Sie den weihnachtlich beleuchteten Wegen hin zur Krippe folgen. Sie starten am Parkplatz des Flugplatzes Winzeln und werden vom Licht der Weihnacht durch den dunklen Wald begleitet. Ein Geschenk für uns alle, die wir daheimbleiben müssen! Eine Wegbeschreibung finden Sie HIER.

 

| „Waldmössinger Weihnachtsfenster“ bis zum 1. Januar 2021

In Waldmössingen werden an verschiedenen Plätzen Fenster und Häuser besonders festlich und weihnachtlich geschmückt. Die „Fensterfamilien“ geben sich größte Mühe, den abendlichen Besucher*innen strahlende Geschenke zu machen… auch Impulse und weitere Überraschungen erwarten die Fenstersucher.

Weihnachtsfenster | Übersichtskarte für Waldmössingen (802 kB)

DAS EBENBILD GOTTES

von Franz Kamphaus

Im Bild des unsichtbaren Gottes erkennen wir nicht nur uns selbst, sozusagen ganz privat. Weihnachten ist keine Veranstaltung nur für Kirchenleute. Hier geht’s um alle Menschen, ja um alle Dinge, um das Ganze: «Er (Christus) ist der Erstgeborene der ganzen Schöpfung, denn in ihm wurde alles erschaffen … » Eine rasante Ausweitung und Zuspitzung! Weihnachten geht es um die ganze Schöpfung. Der unsichtbare Gott kommt uns in allen sichtbaren Dingen entgegen.

In allem, was ist, will er sich finden und suchen lassen. Das gilt besonders für uns Menschen. In der Schöpfungserzählung ganz zu Anfang der Bibel steht dieser Satz: «Gott schuf den Menschen als sein Ebenbild; als Ebenbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.»

Der Mensch als Gottes Ebenbild, als seine Ikone. Im Namen Jesu Christi, des Erstgeborenen der Schöpfung ist zu sagen: Jeder Mensch nimmt teil daran, Bild des unsichtbaren Gottes zu sein. Das ist eine revolutionäre Aussage, sie hat Geschichte gemacht. Es sind eben nicht Gestirne oder Tiere, die als wirkmächtige Repräsentationen Gottes aufgestellt und angebetet werden (wie in den alten Tempeln in Luxor oder Athen), es sind nicht Statuen von Priestern und Königen. Der Mensch ist es – jeder Mensch, Adam und Eva, Mann und Frau. In der Gestalt Christi leuchtet endgültig auf, wie Gott von Anfang an den Menschen gedacht und gewollt hat: Sein Ebenbild zu sein, seine Statue im Tempel der Welt. Das ist der Ursprung und Angelpunkt der Menschenwürde. Personalität, Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit aller sind hier begründet. Mit Recht wird diese biblische Grundaussage als Fundament der Demokratisierung sozialer und politischer Verhältnisse verstanden. Jeder Mensch ist Mensch – nicht der mehr, der weniger, nicht der eine wertvoll, der andere unwert. Jeder Mensch – Ebenbild Gottes. Das ist seine wahre Größe, seine Hochwürdigkeit.

© Franz Kamphaus: Die Sternstunde der Menschwerdung. Freiburg 2009. S. 80-81

In den Kommentaren können Sie gerne Ihre Gebetsanliegen (Fürbitten) oder Ihre Gedanken mit uns teilen. In Ihren Anliegen wird in den Eucharistiefeier am jeweiligen Tag oder im Folgegottedienst gebetet.

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