Sonntagswort | 27. Sonntag A | 04.10.2020

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Video-Livestream

Die Übertragung der Messfeier zum Sonntag beginnt um 8.45 Uhr (Messbeginn um 09.00 Uhr) am 04.10.2020. Zelebrant: Pfarrer i.R Ewald Werner. Die musikalische Gestaltung wird von Mitgliedern des Kirchenchores Winzeln und Herrn Penalver aus Aichhalden an der Orgel übernommen.

HINWEIS ZU DEN GESÄNGEN: In den Kirchenräumen ist der Gemeindegesang (Lieder) leider bis auf weiteres untersagt, weswegen in den Gottesdiensten auch keine Liednummer mehr angesagt werden. Für die Mitfeiernden am Bildschirm veröffentlichen wird das Dokument LIEDERORDNUNG DER SE an dieser Stelle. Bitte suchen Sie sich darin die entsprechende Liederordnung für Sonn- und Feiertage heraus. Bitte beachten Sie, dass in Einzelfällen die Lieder auch durch besondere Gesänge der darbietenden Gruppen ersetzt werden können. Diese Änderungen werden nicht gesondert ausgewiesen.

LIVESTREAM | Liederordnung, gültig vom 15.08.2020 bis 07.02.2021 (73 Downloads)

 

Weggenommen

von Pfarrer Christian Albrecht

Das Bild vom Weinberg, der einen Turm, eine Kelter, einen Zaun und gute Winzer hat – dieses Bild (Matthäus 21, 33-44) setzt Jesus für das Reich Gottes, das mitten unter uns erbaut wird.

Aber die Winzer denken nicht daran, das Vorbereitete so zu nutzen, wie es recht wäre. Sie wollen alles. Nichts mehr abgeben. Sie töten im Gleichnis die Knechte des Gutsbesitzers – Gottes – und am Ende machen sie nicht mal mehr vor seinem Sohn halt.

Christus am Kreuz ist die Konsequenz, wenn wir Menschen meinen, das Reich Gottes wäre selbstverständlich. Ist es nicht. Es ist auch nicht unser Reich. Es bleibt Gottes Reich. Er ist der Besitzer. Und er nimmt es uns weg, wenn wir nicht richtig damit umgehen.  

Am Ende aber baut Gott aus den Ruinen seines Reiches immer etwas Neues auf. Der Tod ist nicht das Letzte. Der Tod tötet nicht das Reich Gottes. Er ist eingerechnet. Er ist aufgestützt auf dem Stein, den die Bauleute verwarfen. Er stützt sich auf Christus, den Eckstein.

Und so muss es wahrscheinlich immer sein: am Ende wird es uns weggenommen. Das Reich Gottes. Das Leben. Hoffentlich stützten wir uns dann auf den, den wir weggenommen hatten aus unserem Leben: Christus.

In den Kommentaren können Sie gerne Ihre Gebetsanliegen (Fürbitten) oder Ihre Gedanken mit uns teilen. In Ihren Anliegen wird in den Eucharistiefeier am jeweiligen Tag oder im Folgegottedienst gebetet.

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