Sonntagswort | 24. Sonntag A | 13.09.2020

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Video-Livestream

Die Übertragung der Messfeier zum Sonntag beginnt um 10.15 Uhr (Messbeginn um 10.30 Uhr) am 13.09.2020. Zelebrant: Pfarrer i.R Ewald Werner. Die musikalische Gestaltung wird von den Geschwistern Penalver (Orgel und Gesang) aus Aichhalden übernommen.

HINWEIS ZU DEN GESÄNGEN: In den Kirchenräumen ist der Gemeindegesang (Lieder) leider bis auf weiteres untersagt, weswegen in den Gottesdiensten auch keine Liednummer mehr angesagt werden. Für die Mitfeiernden am Bildschirm veröffentlichen wird das Dokument LIEDERORDNUNG DER SE an dieser Stelle. Bitte suchen Sie sich darin die entsprechende Liederordnung für Sonn- und Feiertage heraus. Bitte beachten Sie, dass in Einzelfällen die Lieder auch durch besondere Gesänge der darbietenden Gruppen ersetzt werden können. Diese Änderungen werden nicht gesondert ausgewiesen.

LIVESTREAM | Liederordnung, gültig vom 15.08.2020 bis 07.02.2020 (806 kB)

 

Vergeben! Bis zu siebenmal?

von Pastoralreferent Kunibert Frank

Oft enthüllt schon die Wortwahl einer Frage, welche Lebenseinstellung der Fragende hat. Bei Petrus ist es das Zahlwort „siebenmal“. Es verrät seine Haltung der Vergebung gegenüber. Petrus fragt Jesus: „Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal?“ Dem Petrus geht es offenbar bei der Vergebung um eine Rechenaufgabe. Auch wenn es da großzügig klingt, bis zu siebenmal, es bleibt eine Form des Auf- oder Abrechnens mit Menschen. Kann Petrus mit so einer Haltung bei Jesus auf Zustimmung stoßen? Wie fällt Jesu Antwort aus?
Schon mit der Steigerung 70-mal siebenmal will Jesus den Petrus zur Großherzigkeit bewegen. Und weiter erzählt Jesus das Gleichnis von einem König, der seinem Knecht die Schuld erlässt. Dieser König bringt dabei sein Herz ins Spiel und vergibt. Er wurde um Geduld für die Rückzahlung der Schuld gebeten und schenkt Erbarmen. Schließlich gipfelt die Rede Jesu in einem abschließenden Lehrsatz, der klar herausstellt, dass Vergebung immer eine Angelegenheit des Herzens sein muss. Jesus sagt: „Von Herzen verzeihen.“ Barmherzigkeit ist die richtige Haltung. Wo allein der Kopf das Für und Wider abwägt, bleibt das Herz unbeteiligt.

In den Kommentaren können Sie gerne Ihre Gebetsanliegen (Fürbitten) oder Ihre Gedanken mit uns teilen. In Ihren Anliegen wird in den Eucharistiefeier am jeweiligen Tag oder im Folgegottedienst gebetet.

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