Sonntagswort | 7. Sonntag Osterzeit A | 17.05.2026

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„Nicht schämen“

von Pfarrer Christian Albrecht

Weltweit leiden Millionen von Christen unter Verfolgung. Sie erleben Ausgrenzung, Gewalt und Bedrohung – oft nur, weil sie an Christus glauben. Für sie sind die Worte des Petrus keine Theorie, sondern gelebte Realität: „Wenn er leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen.“

Auch bei uns verändert sich das Klima. Christlicher Glaube ist nicht mehr selbstverständlich. Wer sich offen dazu bekennt, stößt manchmal auf Unverständnis oder Ablehnung. Es kostet Mut, heute Christ zu sein.

Doch genau hier setzt die Botschaft an: Nicht schämen. Nicht zurückweichen. Sondern standhalten.

Christsein bedeutet, die Worte Jesu ernst zu nehmen – und danach zu leben. Es zeigt sich im Alltag:
wenn wir für Schwächere einstehen,
wenn wir uns gegen Ungerechtigkeit stellen,
wenn wir ehrlich bleiben, auch wenn es uns Nachteile bringt.

Das ist nicht immer bequem. Manchmal kostet es uns Anerkennung oder Zustimmung. Aber: Genau darin wird unser Glaube sichtbar.

Vielleicht ist das die tiefere Bedeutung:
Wir werden nicht nur verfolgt – wir werden auch „verfolgt“ von Christus selbst. Von seinen Worten, von seinem Beispiel. Sie lassen uns nicht los. Sie drängen uns, so zu handeln wie er.

Darum gilt:
Hab keine Angst, dein Christsein zu zeigen.
Schäme dich nicht für das Gute.
Und lass dich von Jesu Weg immer neu herausfordern.

Denn gefährlich ist nicht der Druck von außen.
Gefährlich ist nur, wenn wir innerlich aufhören, auf Christus zu hören.

In den Kommentaren können Sie gerne Ihre Gedanken mit uns teilen.

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